In deutscher Fußball-Nationalmannschaft gibt es Spaltung zwischen Autochthonen und Migrationshintegründlern

In der Folge der Affäre um den türkischstämmigen Nationalspielers Mesut Özil wird nun bekannt, dass es in der bei der letzten Weltmeisterschaft glücklosen deutschen Fußball-Nationalmannschaft offenkundig eine tiefergreifende Spaltung gibt. Denn trotz ständiger Antirassismus-Bekundungen von DFB und FIFA gibt es Konflikte zwischen den Fußballern ethnischer deutscher Herkunft und jenen mit Migrationshintergrund. Die politisch korrekten Antirassimus-Einblendungen bei Fußballübertragungen können an den tiefen Rissen und Konflikten nichts ändern.

Wie kolportiert wird, gibt es Konflikte zwischen der Fraktion um Özil, Boateng und Rüdiger auf der einen Seite, die einen Migrationshintergrund hat, und um die Gruppe um Thomas Müller und Mats Hummels auf der anderen Seite. In sozialen Medien wird die eine Gruppe „Kanaken“ genannt, und die ethnischen Deutschen „Kartoffeln“.

Angeblich ist das Ganze nur ein Konflikt um den „Lifestyle“ der Fußballer und kaum eine ethisch-politische Auseinandersetzung. Dennoch lässt es tief blicken und zeigt, dass die vielbeschworene Integration auch in der Welt des Fußballs nicht stattfindet.

[Text: A.M.; Bild: Wikipedia.org/Chivista; Lizenz: gemeinfrei]