Er hat den denkbar schlechtesten Ruf: Freitag der 13. Es soll Leute geben, die sich an diesem Tag krank melden, ja solche sogar, die ihr Bett nicht verlassen. Alles nur, damit sie dem Schicksal nicht Anlass für einen Unglücksschlag geben.

Diese Sorge sei gänzlich unberechtigt versucht nun die Zürich-Versicherung nachzuweisen.

Sie hat die Schadenereignisse der letzten beiden Jahre analysiert. Das Ergebnis: Weder an einem Freitag, noch an einem 13. bzw. am Freitag dem 13. kommt es zu deutlich mehr Pech und Pannen – ganz im Gegenteil. „Vergleicht man die Schadenfälle aller Wochentage, erweist sich der Montag mit knapp 18 Prozent generell als schadenreichster Tag“, erklärt Richard Fabsits, Leiter des Bereichs Leistung bei Zürich. Das zeigen auch die Jahre davor. Der Freitag liegt – was die Schadenhäufigkeit betrifft – nach Dienstag und Mittwoch erst an vierter Stelle. Die Schadenereignisse an einem Freitag dem 13. bzw. allgemein am Monatsdreizehnten liegen sogar unter dem Durchschnitt im Vergleich zum Restmonat.

Freitag der 13. kommt mindestens einmal in einem Kalenderjahr vor. Maximal kann es drei solche Freitage geben – so auch heuer im Februar, März und November.

In der Medizin ist die Angst vor Freitag dem 13. auch als Paraskavedekatriaphobie bekannt. Unter Triskaidekaphobie leidet man hingegen, wenn man die Zahl 13 fürchtet.

Die Angst vor Freitag und dem 13. ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts und soll erstmals in den 50er-Jahren in unseren Breiten vorgekommen sein. Andernorts gilt sie als Glückszahl wie in China und Italien. Und in Spanien ist sie nur in Kombination mit Dienstag („Martes 13“) ein schlechtes Omen.

 

W. T.

 

 

(Bild: Lottoszene.com)