Die Staatsanwaltschaft der italienischen Hafenstadt Catania hat inzwischen Ermittlungen gegen deutsche NGOs aufgenommen. Einige von ihnen stehen im Verdacht der Schlepperei, nun haben sich die Beweise erhärtet, dass sie mit Schlepperbanden in Nordafrika kooperieren, um Merkels Goldstücke unbeschadet nach Europa zu karren.

Der Staatsanwalt wirft den vermeintlichen „Rettern“ vor, die Schlepperboote mit illegalen Migranten durch Lichtsignale in Richtung der NGO-Schiffe zu leiten. Derzeit befinden sich insgesamt weit über zehn verschiedene NGOs am Mittelmeer im Einsatz. Größere Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder „Save the Children“ wären von den Vorwürfen nicht betroffen. Dennoch betreiben auch diese NGOs unter dem Deckmantel der „Rettung“ faktische Schlepperei, da sie die in Seenot geratenen Afrikaner nicht an die meist nahe gelegene libysche Küste, sondern meilenweit auf das europäische Festland nach Italien bringen. Laut internationalem Seerecht müssen Schiffbrüchige zwar bedingungslos gerettet werden, da auf See allerdings ein enormer Termindruck herrscht, ist es ausreichend, sie bis zum nächsten sicheren Hafen zu bringen. Dieser wäre in dem Fall der große libysche Handelshafen Tripolis. Unter fadenscheinigen Ausreden aber werden die „Flüchtlinge“ von NGOs nicht die 20 Meilen dorthin verbracht, sondern fast 200 Meilen weiter nördlich nach Europa.

So sagte der Oberstleutnant der libyschen Küstenwache, Tarek Shanboor, „er habe Bankdaten und Telefonmitschnitte, die das beweisen und ebenfalls zeigen, dass die NGOs auch Geld für Migranten aufbringen, die sich die teure Überfahrt nach Europa selbst nicht leisten können“.

„Die NGOs verstärken die Krise durch dieses Verhalten. Wir können jetzt beweisen, dass sie mit den Schmugglern unter einer Decke stecken. Die Schmuggler rufen die Hilfsorganisationen direkt an und es gibt auch direkte Geschäftsbeziehungen zwischen ihnen.“

Und weiter: „Sie zahlen bis zu 450 Dollar pro Migrant an die kriminellen Gangs. Das alles mag gut gemeint sein, ist aber töricht und führt nur dazu, dass sich immer mehr auf den Weg machen“, so Shanboor.

Das Geschäft der Schlepper ist einfach: Kaum auf hoher See und in internationalen Gewässern, werden die Migranten „wie bestellt“ von „zivilen Seenotrettern“ und „Menschenrechtsorganisationen“ aufgelesen und fordern in Europa Asyl.

 

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[Bild: Screenshot Proaktiva Open Arms/Twitter]