Der Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD) am kommenden Wochenende in Köln wirft seine Schatten voraus. Ein breites Bündnis von Linksextremisten, Gutmenschen, politisch Intoleranten und sonstigen, dem Zeitgeist Angepassten macht gegen die Patrioten mobil. Und auch die Kirchen, die sich angesichts ihres Mitgliederschwunds lieber der Seelsorge widmen sollten, beteiligen sich an der Hetze gegen eine Partei, die aufgrund demokratischer Wahlen bereits in elf von 16 Landtagen vertreten ist. Unter dem Motto „Unser Kreuz hat keine Haken“ rufen sie zur Teilnahme an den Anti-AfD-Kundgebungen auf – und stellen damit die rechtsdemokratische Partei indirekt auf eine Stufe mit dem Nationalsozialismus.

Interessant ist, was der katholische Kölner Stadtdechant Robert Kleine zu sagen hat: „Wir lehnen Hass, Polarisierung und gegenseitige Abwertung als Mittel von Politik und gesellschaftlichem Diskurs entschieden ab.“ Wenn es aber gegen Patrioten geht, ist für den Katholen Polarisierung offenbar ein legitimes Mittel. Wie die evangelische Kirche tickt, beweist die Wortmeldung des Stadtsuperintendenten Rolf Domning: „Nächstenliebe und Fremdenliebe sind kein Gutmenschentum.“ Und Heimatliebe ist nicht die Sache der protestantischen Religionsvertreter, wäre hinzuzufügen.

Zur ganzen Anbiederung an den linken Zeitgeist passt auch, dass in der Nähe des AfD-Tagungshotels ein „Politisches Nachtgebet“ stattfinden soll. Unklar ist, wofür gebetet werden soll: Dass es bei den Demonstrationen gegen die AfD zu keiner linken Gewalt kommt? Dass der neue Heilige Geist der politischen Korrektheit endlich auch den hintersten Winkel der Bundesrepublik durchflutet? Oder vielleicht, dass noch ein paar Millionen mohammedanische Einwanderer nach Deutschland kommen sollen?

 

[Text: B. T.; Bild: Thomas Robbin/wikimedia.org]