Die Verfechter der politischen Korrektheit und der Einwanderungslobby kennen kein Pardon, wenn ihr Dogma von der seligmachenden multikulturellen Korrektheit auf faktenbasierter Weise angezweifelt wird. Diese Erfahrung musste Bernt Herlitz, ein Zahnhygieniker von der schwedischen Insel Gotland machen. 2016 hatte er öffentlich erklärt, dass 80 Prozent der sogenannten „unbegleiteten Minderjährigen“ über ihr Alter schlichtweg gelogen hatten. „Wenn man Röntgenuntersuchungen macht kann man sehr leicht sehen, dass eine Person unter oder über 18 Jahre alt ist. Rund 80 Prozent waren Erwachsene“, sagte Herlitz dem russischen Sender RT.

Doch dann begannen für den Zahnhygieniker die Probleme. Er wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, und zwar mit der hanebüchenen Begründung, er hätte die ärztliche Schweigepflicht verletzt. „Ich wurde entlassen, weil ich der Anweisung folgte, die mir die Dame von der Einwanderungsbehörde gab. Ich sendete eine E-Mail an die Einwanderungsbehörde, in der ich bestätigte, dass diese Leute über 80 Jahre alt waren“, so Herlitz weiter.

Herlitz klagte seinen Arbeitgeber und erhielt in erster Instanz Schadenersatz zugesprochen. Aber die Region Gotland zog vor das höchste Arbeitsgericht in Stockholm und heuerte einen Spitzenanwalt an. Das Höchstgericht entschied aber gegen Herlitz, der nun die Anwaltskosten der Region Gotland in Höhe von rund 50.000 Euro zu tragen hat. Der Zahnhygieniker kann nicht nur seine Arbeit verloren, sondern ist nun auch noch bankrott, weil er es gewagt hatte, die Wahrheit über „unbegleiteten Minderjährigen“ zu enthüllen.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia.org/Bin im Garten; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]