Seit den 1990er Jahren soll der österreichische Oberst Informationen mittels Funk nach Moskau gesendet und dafür insgesamt 300.000€ kassiert haben. Mögliches Beweismaterial wurde bereits von den Behörden sichergestellt und der mutmaßliche Täter wurde verhaftet. Sechs österreichische Verteidigungsminister haben den Maulwurf im eigenen Ministerium „übersehen“. Erst unter Mario Kunasek (FPÖ) wurde dieser Fall bekannt. Steckt dahinter ein Motiv? Sind es etwa die guten Beziehungen, die die Freiheitlichen mit Russland und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin pflegen?
Österreich ist eines der wenigen europäischen Länder, das eine solch gute Beziehung mit Russland hat. Doch das ist maßgeblichen Politikern in der Europäischen Union ganz und gar nicht recht. Abgesehen von den gesamteuropäischen Sanktionen sind es insbesondere Macron und Frankreich, die gegen Russland hetzen. Ist das vielleicht ein indirekter Angriff auf die FPÖ, der man damit ein Paktieren mit Spionen unterstellen möchte?

Die Quelle der Informationen, der britische Geheimdienst MI6, lässt eine weitere Perspektive erahnen. Der britische Geheimdienst stehe mit dem österreichischen in engstem Austausch und er sei einer der am besten Informiertesten, sagte einst der ehemalige Direktor für öffentliche Sicherheit in einem „Zur Zeit“-Interview.

Immerhin wäre das ein denkbares Manöver. Die Briten könnten damit versuchen, ihren eigenen „Spionagekrieg“ mit Russland zu unterstützen. Seit Monaten versuchen sie mit dem Mordversuch an dem russisch- britischen Geheimagenten Sergej Skripal Russland zu diskreditieren. Ist Russland nun Täter oder Opfer oder vielleicht beides zugleich? Das wird sich wohl schon bald herausstellen. Schon jetzt steht aber fest: Die FPÖ sollte auf jeden Fall ihr „Fett“ damit abbekommen!

[Text: A.P.; Bild: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei]