Die schreckliche Katastrophe in Graz hat wieder einmal gezeigt, in welch unverschämter Art und Weise versucht wird, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Noch bevor das ganze Ausmaß der Katastrophe bekannt war, traten schon „Beschwichtiger“ vor die Kamera und „Experten“ wurden mobilisiert, die sofort und eindeutig versicherten, dass keinerlei Zusammenhang des Anschlages mit islamistischem Fundamentalismus und kultureller Desintegration bestehen würde. Ja, lange Zeit versuchten der ORF und die interviewten Politiker das Faktum zu vertuschen, dass der Attentäter bosnischer Abstammung und selbst Moslem war.

Als dann Strache in den sozialen Medien die Herkunft des Attentäters preisgab, geisterte der entsetzte Aufschrei mit übelsten Beschuldigungen gegen den freiheitlichen Parteichef durch die Medien. In den Schulen – entrüstete Eltern riefen in unserer Redaktion an – wurden die Lehrer mobilisiert, um „fächerübergreifend“ zu vermitteln, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hätte, was übrigens auch für die IS-Terroristen zu gelten habe. Dieser an verbrecherische Verharmlosung grenzende Unsinn kommt dem gleich, würde man einen neonazistisch motivierten Brandstifter einer Asylantenunterkunft, dadurch zu verharmlosen versuchen, dass man ihn halt als psychisch kranken Pyromanen bezeichnete.

Einzig die Nahost-Expertin Karin Kneissl war „Manns genug“, zu sagen, was Sache ist. Sie erklärte in einem Interview, dass sehr wohl ein Zusammenhang mit islamistischem Terror bestehen dürfte, zumal der Islamische Staat ja aufgerufen hatte, im Ramadan Attentate mit Autos und Messern zu begehen.Und genau das ist in Graz geschehen.

Unabhängig davon ist selbst im, als „Entlastung“ des islamistischen Hintergrundes gedachten, Interview des ORF mit der Frau des Attentäters zutage gekommen, welch kulturell bedingte Schwierigkeiten es mit dem Attentäter und seiner Familie bereits gegeben hat.

Beklagenswerterweise stellt sich mit diesem schrecklichen Ereignis heraus, welch gefährliche Sprengkraft die, von den Grünen auf allen Ebenen forcierte, multikulturelle Gesellschaft in sich birgt.

Man braucht aber kein Prophet zu sein, um vorhersagen zu können, dass Glawischnig und ihresgleichen, nichts aus dieser Katastrophe lernen und weiterhin für ungezügelten Zuzug, aus welchem Herkunftsland auch immer, kämpfen werden.

 

W. T.

 

 

(Bild: Thomas Raggam/wikimedia (CC-by-sa 3.0/de))