Das wird die österreichischen Regierung und ihr grünes Anhängsel überhaupt nicht freuen. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat Viktor Orban, sonst der Reibebaum der übrigen europäischen Staats-und Regierungschefs, nicht nur persönlich in München empfangen, sondern sogar EU-Unterstützung für dessen restriktive Einwanderungspolitik gefordert. Europa solle sich an Ungarn ein Beispiel nehmen, und selbst wieder zu den Europäischen Richtlinien und Verordnungen zurückkehren. Gemeint ist damit die Schengenvereinbarung und das Dublin-III-Abkommen. Die österreichische Regierung bricht diese geltenden Gesetze nun schon Woche für Woche und stürzt damit Österreich in eine veritable Krise. Es ist wohl müßig zu erwähnen, dass der Staatsfunk ORF dies in seiner Berichterstattung verschweigt.

Die scheinheilige Diktion von „Menschlichkeit“ und „Standhaftigkeit“ ist nicht viel mehr als das Wechseln von politischem Kleingeld durch Faymann, Häupl, Glawischnig und Vassilakou im Zuge des Wiener Wahlkampfes auf dem Rücken der wirklichen Kriegsflüchtlinge. Diese haben nämlich den größten Schaden von der ungebremsten Völkerwanderung, die zu über 80 Prozent von Wirtschaftsflüchtlingen verursacht wird. Sie werden, mangels Differenzierung durch Grüne und Rote, nun von stets hilfsbereiten österreichischen Bürgern, die sich verraten und angelogen fühlen, in den gleichen Topf geworfen.

 

Text: W. T.
Bild: European People's Party/wikimedia.org