Kontrollen an der deutschen Grenze, die bereits Mitte Juni vom deutschen Innenminister Thomas de Maizière angeordnet wurden, um die Einreise von potentiellen Straftätern nach Deutschland - oder besser gesagt: zum G-20-Gipfel nach Hamburg - zu verhindern, haben doch einigen Erfolg gezeigt.

Zwar wurde die Hansestadt am letzten Wochenende von einem gewaltbereiten linken Mob in „Schutt und Asche“ gelegt, aber der Grenzpolizei gingen dennoch so manche Fische ins Netz. Wie von einigen Zeitungen berichtet wurde, wurden bis Samstag Nachmittag „673 offene Haftbefehle vollstreckt“, allerdings für Straftaten, die nichts mit dem G-20-Gipfel zu tun haben.

Da stellt sich eigentlich nur die Frage, warum wirkungsvolle Grenzkontrollen immer nur dann durchgeführt werden, wenn sich hochrangige Politiker irgendwo treffen? So wie anlässlich des G-7-Gipfels in Bayern im Jahr 2015, als bundesweit 135 offene Haftbefehle vollstreckt, 10.555 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt und 1056 Fahndungstreffer erzielt wurden. Zudem wurden gemäß Angabe der Bundespolizei 692 Personen nach der Grenzkontrolle zurückgewiesen, 3517 wurden vorläufig festgenommen und 77 in Gewahrsam genommen. Oder auch wie heuer beim G-7-Gipfel in Italien, der auf Sizilien stattfand und für den sogar „Flüchtlings“-Schiffe nicht die Insel ansteuern durften, sondern umgeleitet wurden. Offenbar wollte man den einwanderungsbefürwortenden Spitzenpolitikern diese Form der Bereicherung doch nicht antun.

 

[Text: M. H.; Bild: Heini Woldschläger/wikimedia.org]