Nach holprigem Start „profilierte“ sich Pamela zum matten Kern Abklatsch. Alte Kern - Themen möchte sie zur „neuen“ Ordnung machen.

Beim SPÖ Parteitag stand vor allem der kritisierte 12 Stunden Tag im Vordergrund. Statt einer freiwilligen 60 Stunden Woche mit Kompension möchte Rendi-Wagner die 35 Stunden Woche durchsetzten. Einige Quellen berichten, dass die frischgewählte Parteichefin sogar eine 30 Stunden Woche anstrebt hatte – natürlich ohne Anpassung des Gehalts.

Freilich durfte das Thema Migration ebenso wenig fehlen. Die Internationalistin beruft sich auf die Genfer - Flüchtlingskonvention und betonte die „humanitäre Verpflichtung“ gegenüber Geflüchteten. Was Merkel und Faymann falsch machten, scheint Rendi-Wagner als Motivation zu dienen: Auf die bestehenden Gesetze zu pfeifen und Einwanderern das Sozialsystem zu öffnen. Natürlich alles im Zeichen der Humanität, Weltoffenheit und Gleichberechtigung. Wie bei ihrem Vorgänger Christian Kern wird der Höhenflug nicht lange andauern und das Ziel, der rote Planet, wird sie wohl nicht erreichen können.

Anders als bei dem amerikanischen Erfinder Elon Musk. Das Universalgenie plant nicht nur eine Reise zum Mars. Er möchte dort eine Basis bauen und sein Projekt in den nächsten sieben Jahren realisieren. Auch wenn das Risiko dort mangels Rückflugmöglichkeit bleiben zu müssen nicht nur gegeben, sondern sehr wahrscheinlich ist. Bei dem sogenannten „letzten Genie aus dem Silikon Valley“ ist der Fokus nach vorne erkennbar.

Auch Musk sucht Unterstützer für sein Projekt und verspricht anders als Rendi- Wagner „eine gefährliche Reise, zu geringem Lohn, für bittere, kalte, lange Monate kompletter Dunkelheit, konstanter Gefahren". Auch wenn von Rendi-Wagner Ähnliches zu erwarten ist, scheint die Musk- Reise zum roten Planeten langlebiger zu sein.

[Text: A.P.; Bild: Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen]