Die selbstgefälligen Jammerkampagnen von MeToo bis zum #Aufschrei nehmen die meisten Menschen nur noch als Selbstzweck frustrierter Frauen wahr, die ihr Recht auf Marginalisierung entdeckt haben. Eine neu gegründete Fraueninitiative aber trifft nicht nur den Nerv der Zeit, sondern spricht die wahren Ursachen an.
„Ich wurde in Kandel erstochen“, sagen die Protagonistinnen in ihrem Kampagnenvideo. „Ich wurde in Malmö vergewaltigt. Ich wurde in Rotherham missbraucht. Und ich wurde in Stockholm überfahren.“ Sie warnen: „Die Täter lauern überall.“
Ein Aufruf zum Widerstand europäischer Frauen gegen „Überfremdung, Belästigung und Gewalt“ will #120db sein. 120 Dezibel, das sei die Lautstärke eines handelsüblichen Taschenalarms, der mittlerweile zur Grundausstattung in der Handtasche einer europäischen Frau gehöre. Bushaltestellen, Joggen im Park oder der Heimweg seien gefährlich. „Wir sind nicht sicher, weil ihr uns nicht schützt“, sagen die Frauen. Es gäbe zu wenig Grenzschutz und Kontrolle, zu wenig Abschiebungen von Straftätern.
„Wegen eurer Zuwanderungspolitik stehen wir bald einer Mehrheit von jungen Männern aus archaischen, frauenfeindlichen Gesellschaften gegenüber,“ klagen die Frauen an. Und: „Ihr habt das gewusst. Ihr habt das in Kauf genommen. Ihr habt uns geopfert.“ Die in Stücke gerissene Leiche der 11jährigen Ebba, die dem Moslemangriff in Stockholm auf offener Straße zum Opfer fiel, wurden von den Systemmedien mit allem denkbaren Aufwand unter Verschluss gehalten. Die in Freiburg vergewaltigte und dann ermordete Studentin Maria scheint längst vergessen. Sie war ja nur eine Frau, rechtfertigt sich der Täter vor Gericht. Vergessen auch die über 1000 Strafanzeigen aus der Kölner Silvesternacht. Wenn sie da sind, sind sie eben da, kommentiert Merkel das bunte Sextreiben larmoyant, befeuert von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die mit ihrer Armlänge Abstand den tausenden Opfern orientalischer Annäherungen eine widerwärtige Mitschuld einredete.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Ausgabe der ZurZeit, entweder hier als E-Paper, oder ab Freitag in Ihrem Kiosk

[Bild: 120db, Paula Winterfeldt]