Nur wenige Tage nachdem in Frankreich einem 86-jährigen Priester von zwei islamischen Geiselnehmern die Kehle durchgeschnitten wurde, war in Belgien erneut ein Kirchenmann Zielscheibe einer Messerattacke.

In der Stadt Lanaken in der belgischen Provinz Limburg klopfte ein Asylwerber bei dem 65-jährigen Geistlichen Jos Vanderley an und bat, duschen zu dürfen. Als er dann noch Geld verlangte, lehnte der hilfsbereite Priester ab. Daraufhin stach der nunmehr tatsächlich zum „Flüchtling“ Gewordene mit einem Messer auf den Gottesmann ein. Vanderley ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Vom Täter ist bisher nur bekannt, dass er in den Niederlanden um Asyl angesucht hatte.

Der Bürgermeister von Lanaken glaubt in diesem Zusammenhang indes nicht an eine IS- oder sonstige organisierte Aktion. „Obwohl wir sehr erschüttert sind, müssen wir betonen, dass der Überfall in diesem Ermittlungsstadium nicht mit Terrorismus in Zusammenhang gebracht werden kann“, erklärte er dem Sender RTL gegenüber. Ob organisiertes Verbrechen oder nicht, wo bleibt die Verantwortung jener Politiker, die solche Leute mit ihrer „Willkommenskultur“ ins Land geholt haben?

 

[Text: W. T.; Bild: bert76/wikimedia.org]