Am vergangenen Wochenende führte die PEGIDA-Bewegung zum dritten Mal eine Kundgebung mit Spaziergang in Fürth, einer Stadt im deutschen Bundesland Bayern, durch. Der Auftritt der Patrioten rief ein „Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ auf den Plan. Dieses „Bündnis“ ist ein Sammelsurium von Vereinigungen, die dem gutmenschlichen bis linksextremen Spektrum zuzuordnen sind, etwa die Antifschistische Linke, der Nicaragua-Verein, der Ausländerbeirat, aber auch evangelische und katholische Kirchenvertreter.

Wie die Internetseite nordbayern.de berichtete, haben das evangelische Dekanat Fürth und die Diakonie sowie das katholische Dekanat und die Caritas in ökumenischer Eintracht gemeinsam zu der Anti-PEGIDA-Kundgebung aufgerufen. Zu den genauen Hintergründen wird mitgeteilt: „Das Diakonische Werk habe mit Schrecken vernommen, dass PEGIDA durch die Königswarterstraße ziehen will, teilt Dekan Jörg Sichelstiel mit. Die Diakonie hat dort ihren Sitz.“ Der Links-Evangele Sichelstiel meinte zudem, „dass von Gruppen wie PEGIDA die drängenden sozialen Fragen missbraucht werden, um gegen Fremde zu polemisieren.“

Wie nordbayern.de ein paar Tage später berichtete, „zeigte sich der Dekan, bisher als Vertreter der Kirche und Teil des Bündnisses, höchst verärgert“. Was war geschehen? „Es war am Absperrgitter an der Kreuzung von Luisenstraße und Königswarterstraße zu heftigen Rangeleien mit der Polizei gekommen.“ Oder anders ausgedrückt: Linke Gewalttäter wollten ihren Hass auf die Polizei wieder einmal freien Lauf lassen. Als dann Sichelstiel deeskalieren wollte, wurde ihm aus den eigenen Reihen – wohl von „Antifaschisten“ – der Strom fürs Mikrophon abgedreht. Sichelstiel hätte besser auf den Volksmund hören sollen. Nicht umsonst heißt es in einem Sprichwort: „Wer sich mit Hunden ins Bett legt, wacht mit Flöhen auf.“

 

[Text: B. T.; Bild: Irmel Hirsch/wikimedia.org]