Wie in Wien und Österreich ist auch die Kriminalität in Deutschland stark am Ansteigen. So spricht die nun veröffentlichte Kriminalstatistik von Brandenburg für 2016 eine deutliche Sprache. So sank die Zahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent, und die Aufklärungsquote stieg von 52,5 auf 53 Prozent. Erfolge konnte die Polizei vor allem im Grenzgebiet zu Polen vorweisen und, auch die Zahl der Einbrüche und Autodiebstähle ging zurück.

Einen starken Anstieg verzeichnete man allerdings bei Gewaltverbrechen wie Körperverletzung und Raub, die um 16 Prozent auf 4.770 anstiegen, wobei jedoch Delikte wie Mord und Totschlag zurückgingen. Besonders ausgezeichnet haben sich allerdings die Gäste der Kanzlerin: Die Zahl der nicht-deutschen Tatverdächtigen stieg 2016 um 21 Prozent auf 15.400, wobei die meisten der Straftaten Delikte wegen unerlaubten Aufenthalts und Körperverletzung ausmachen. Insgesamt wurden mehr von Ausländern verübte Gewaltdelikte und Sexualstraftaten registriert.

Einen traurigen Rekord erreichte das Jahr 2016 bei Angriffen auf Polizeibeamte, die erstmals die 1.000er-Marke überschritten. Das brandenburgische Innenministerium sieht die Ursache dafür in der gestiegenen Zahl der Einsätze in Flüchtlingsheimen, bei denen die Beamten Angriffen ausgesetzt waren. Inwieweit Linksextremisten ebenso halfen, die Zahl der Angriffe auf Polizeibeamte ansteigen zu lassen, dazu schwieg sich die rot-rote Landesregierung aus.

 

[Text: M. H.; Bild: J.-H. Janßen/wikimedia.org]