Offenbar erlebt Juckreiz in Form der Krätze (Scabies), die in mitteleuropäischen Breiten fast „ausgestorben“ war, in letzter Zeit eine Renaissance. Etwa in Nordrhein-Westfalen, wo beispielsweise in der Städteregion Aachen die Zahl der gemeldeten Fälle in Kitas und Schulen von elf (2013) auf 316 (November 2016) angestiegen war. Der größte Zuwachs dieser Erkrankung war in den vergangenen beiden Jahren in Flüchtlingsunterkünften zu verzeichnen – wobei es dann logisch scheint, dass sie von da ihren Weg in andere Institutionen fand. Nun ereilte die Krätze das Johanniter-Krankenhaus in Bonn, welches davon so schwer getroffen wurde, dass, nachdem mehrere Patienten und Pflegekräfte befallen wurden, die gesamte Station 1A geschlossen werden musste. Bleibt abzuwarten, welche Krankheit als nächstes Europa wieder bereichern wird, heißer Kandidat ist die derzeit in Madagaskar grassierende Beulenpest.
Was viele vermutlich relativ wenig juckt und daher auch kaum kratzt, ist das Gesundschrumpfen der Grünen, die nicht mehr im Nationalrat vertreten sein werden – ein wirkliches „Grünes Wunder“. Schuld ist natürlich der Wähler, dass die genderwahnsinnigen und Refugee-fanatischen Feminismus-Kampfemanzen unter die Räder kamen – ob die eines SUVs, eines Diesels oder Fahrrads, sei dahingestellt, das Ergebnis ist das gleiche. Natürlich beginnt sofort das Sudern. Etwa von Karl Öllinger, der das Bestehen seiner Denunzianten-Seite stopptdierechten.at gefährdet sieht. Dass mit der von den Grünen finanzierte Seite eine wichtige Scharnierfunktion zwischen „normalen“ Linken und gewaltbereiten Linksextremen – oft wurde von Antifa-Seiten oder der in Deutschland mittlerweile verbotene Seite indymedia zitiert – verloren geht, lässt hoffen, dass der grün-linksextreme Sumpf allmählich austrocknet, da ehrenamtliches, ohne staatliche Alimentierung auskommendes Engagment in linken Kreisen nicht weit verbreitet scheint.

19.10.2017, 05:46 von GSvA |