Der Ministerrat einigte sich darauf, die Bankenabgaben ab 2017 von 650 Mio. auf etwa 100 Mio. Euro pro Jahr zu reduzieren. Als Gegenleistung zahlen die Geldinstitute einmalig eine Milliarde Euro.
Nach langem hin und her einigte man sich schließlich darauf, 750 Mio. Euro in das Schulsystem zu investieren. Man wolle bis 2025 vier von zehn Schülern in eine Ganztagsschule schicken. Weiters möchte man erreichen, dass jeder Schüler eine Ganztagsschule im Umkreis von 20 km hat. Zusätzlich werden 100 Mio. Euro für Fachhochschulen ausgegeben. Demnach sollen 5.000 neue Studienplätze finanziert werden. Vorwiegend würde das Geld in die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) fließen. 50 Mio. Euro kommen in die Innovationsstiftung, vorwiegend für digitale Bildungsprojekte. Die restlichen 100 Mio. Euro investiert man in die Nationalstiftung, welche die Grundlagenforschung in Österreich unterstützt. Unterm Strich sieht so die bisherige Verteilung von einer Milliarde Euro aus, aber bis zum Jahre 2017 ist es noch lange und wer weiß, was bis dahin noch alles passiert. Lassen wir uns überraschen!

 

[Text: K. B.; Bild: DALIBRI/wikimedia.org]