Während die rückläufige Demographie immer wieder als fadenscheiniges Argument für die Massenzuwanderung aus der Dritten Welt herhalten muss, finanzieren westliche Regierungen die Abtreibung ihrer eigenen Bevölkerung. Hinter den Strukturen der Abtreibungslobby steckt – wenig verwunderlich – das One-World-Politgenie George Soros.

In den USA wurde Planned Parenthood seit 1970 von der Regierung subventioniert. In den letzten Jahren beliefen sich die US-Förderungen auf rund 50 Millionen Dollar. Ein Umstand, den die Republikaner seit den 1980ern zu unterbinden versuchten. Anders als der Name der Organisation vermuten lässt, ist Planned Parenthood so familienfreundlich, wie ihr Financier George Soros Philanthrop ist – denn es handelt es sich bei der Planned Parenthood Federation um die größte Abtreibungsorganisation der Welt. Zuletzt war sie Premiumpartner des sogenannten Frauenmarschs gegen Donald Trump. Abtreibung sei ein Menschenrecht, so die Parole der – absurderweise zu einem großen Teil bereits ergrauten – Emanzen auf ihrem von Prominenten wie Madonna angefeuerten Feldzug gegen den neuen US-Präsidenten.

Dieser sagte nun im Zuge seiner ersten Amtshandlungen der staatlichen Förderung von Planned Parenthood den Kampf an.

Heimliche Filmmitschnitte, die Abtreibungsgegner von Gesprächen mit der Direktorin der angeblichen Non-Profit-Organisation anfertigten, die beweisen, dass Gewebe und Organe der Föten von der Organisation für hohe Summen weiterverkauft werden, lösten in den USA eine Welle der Empörung aus.

Im selben Jahr gelang es den Republikanern, die Förderungen für Planned Parenthood abzuschaffen, doch der damalige Präsident Barack Obama legte umgehend ein Veto ein, sodass der Subventionsstopp für die Abtreibungsorganisation letztendlich scheiterte. Die Organisation bestreitet diese Vorwürfe vehement, geriert sich als das Opfer einer Verschwörung, mimt den harmlosen Sexualaufklärer für Jugendliche und lockt diese mit Sexkoffern, die verschiedenste Verhütungsmittel beinhalten.

In Österreich ist die Organisation als Österreichische Gesellschaft für Familienplanung tätig, in der Bundesrepublik Deutschland kennt man sie unter dem irreführenden Namen Pro Familia. Anders als in den USA fand das Thema des Fötenverkaufs in den europäischen Mainstreammedien kaum Beachtung. Die Organisation schaffte es in unseren Breiten durch andere Aktionen in den öffentlichen Diskurs.

Bei der Kinder-Sexfibel „Ganz schön intim“, die 2012 vom Bildungsministerium für Sechs- bis Zwölfjährige herausgegeben wurde, war die ÖGF federführend in der Erstellung mit dabei. Elternvereine liefen damals Sturm gegen die Broschüre, deren Prämisse zweifelsfrei die Verrohung und Frühsexualisierung unserer Schüler ist. So sollten die Kinder etwa angeleitet werden, ein eigenes Puff zu entwerfen, nachdem sie mit Gruppensex- und Sodomieszenarien konfrontiert wurden. Mit einer parlamentarischen Anfrage an Sophie Karmasin (ÖVP) deckte Dagmar Belakowitsch-Jenewein (FPÖ) 2015 die Höhe der staatlichen Subventionen an die ÖGF auf. Jährlich fördert unser Familienministerium die zehn sogenannten Familienberatungsstellen der Abtreibeorganisation mit rund 135.000 Euro an Steuergeldern. Sie befinden sich mit Ausnahme einer Stelle in Korneuburg allesamt in Wien.

In der Bundesrepublik Deutschland sorgte Pro Familia im vergangenen Jahr für Furore, indem die Organisation das Aufklärungsprojekt „Zanzu“ startete, das Asylanten in den gängigen Sprachen ihrer Herkunftsländer verschiedenste Sexualpraktiken näherbringt.

Im konservativ regierten Polen bangte Planned Parenthood im Vorjahr um sein Überleben, nachdem Pro-Life-Initiativen kurzerhand die Unterstützung für den Gesetzesentwurf eines Abtreibungsverbots der regierenden Partei Recht und
Gerechtigkeit (PiS) erklärte. Nachdem die Soros-Organisation zehntausende linke Frauen auf die Straße brachte, beendete die Partei die Unterstützung – der Gesetzesbeschluss scheiterte.

In Österreich wird unter gewissen Umständen von der Bestrafung bei einem Schwangerschaftsabbruch seit 1975 abgesehen. Die Abtreibung ist grundsätzlich bis zur 16. Schwangerschaftswoche und im Falle einer Gefahr für die Mutter, beziehungsweise einer schweren Behinderung des Kindes, uneingeschränkt ungestraft durchführbar.

Ein absolutes Abtreibungsverbot existiert aktuell nur in Nicaragua, Chile, El Salvador, der Dominikanischen Republik und Malta. Wie viele Kinder in Österreich abgetrieben werden, ist nicht bekannt, da hierzu keine offiziellen Statistiken geführt werden. Beratungsstellen gehen in ihren Schätzungen von bis zu 100.000 Abtreibungen jährlich aus. Im Vergleich kamen in Österreich 2016 nur 84.000 Kinder zur Welt.

 

[Text: B. C.; Bild: David Roseborough/wikimedia.org]