Ermittler durchsuchten am Mittwochabend Privaträume des Bremer Politikers Jan Timke aus Bremerhaven und beschlagnahmten sein Handy, einen Computer und ein Tablet. Auf Timkes Facebook-Seite waren Bilder eines Haftbefehls veröffentlicht worden, den das Amtsgericht Chemnitz erlassen hatte. Dieser richtet sich gegen einen der mutmaßlichen Täter des tödlichen Messerangriffs auf einen 35-Jährigen am Wochenende. 

Die Veröffentlichung eines Haftbefehls ist strafbar und kann mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden. Der Haftbefehl enthält unter anderem die vollen Namen des Opfers und der beiden Tatverdächtigen. 

Während Antifa-Chaoten ungestört Namen, Familienangehörige und Privatadressen von kritischen Bürgern auf ihren Hetzseiten veröffentlichen, hat bei zugewanderten Messermördern der Schutz der Persönlichkeitsrechte oberste Priorität.

[Text: A.S.; Bild: Wikipedia/Max-78; Lizenz: CC0 1.0]