„Sei es Finanzstadträtin Brauner mit ihrer Schuldenpolitik, die die sechs Milliarden Euro Grenze sprengen wird oder Gesundheitsstadträtin Wehsely, die einen medizinischen Versorgungsengpass in Wien zu verantworten hat“, die Liste der Fehlentwicklungen in den einzelnen Ressorts könne beliebig fortgesetzt werden, kreidet der freiheitliche Klubobmann Dominik Nepp der Wiener Stadtregierung an.

Zudem belaste die rot–grüne Willkommenskultur alle Wienerinnen und Wiener – monetär wie auch im Bereich der Sicherheit. „Während für mehr Polizei, den Heizkostenzuschuss oder die faire Bezahlung von Pflegepersonal und Ärzten kein Geld vorhanden ist und die Lebenshaltungskosten immer weiter steigen, macht die Stadt einfach so 350 Millionen Euro für die Mindestsicherung von Asylanten locker“, ärgert sich Nepp und hält fest: „Es wird Zeit, Wien aus der Umklammerung der Untätigkeit zu befreien!“

Der Misstrauensantrag der Freiheitlichen wurde zwar erwartungsgemäß abgelehnt, die Wienerinnen und Wiener haben diesem aber bereits längst zugestimmt. In der jüngsten Meinungsumfrage (Hajekinstitut für Neos) ist die FPÖ in Wien bereits mit Abstand stärkste Kraft. Sie kommt auf 40 Prozent, während die Koalition aus SPÖ und Grünen gemeinsam nur mehr 42 Prozent erreichen und damit die, die Regierung legitimierende, Mehrheit bereits deutlich verloren hat. Besonders krass ist der Absturz der SPÖ, die nur mehr auf 27 Prozent kommt, und auch an ihren Juniorpartner in der Regierung verliert.

Ein Ergebnis, dass niemanden in Häupls einstig mächtiger „Platzhirsch-Partei“ wundern darf. Schließlich gibt die SPÖ mit ihrer offenen Unterstützung für Van der Bellen den Anspruch auf Eigenständigkeit auf. Und das ermuntert natürlich so manchen traditionellen Rotwähler, sich nun gleich für die Grünen zu entscheiden.

Andere fühlen sich zurecht von den Freiheitlichen besser vertreten, wenn Häupl und seine ultralinke Frauenriege sich der verheerenden grünen „Willkommenspolitik“, mit ihrer ungebremsten und unkontrollierten Zuwanderung, zu lasten der Wiener und Wienerinnen, willig unterwerfen. Der legendäre Bürgermeister Zilk, der immer wieder mit einer satten absoluten Mehrheit rechnen konnte, dreht sich ob der verfehlten Politik „seiner“ Wiener SPÖ ganz gewiss im Grab um.

 

[Text: W. T.; Bild: FPÖ]