Am 24. Mai übergibt Michael Häupl das Amt des Wiener Bürgermeistes an Michael Ludwig. Und eines steht fest: Während der 24-jährigen Amtszeit des SPÖ-Politikers hat sich das Erscheinungsbild der Bundeshauptstadt sehr stark verändert – allerdings nicht zum Positiven. So hat mittlerweile rund jeder zweite Einwohner einen „Migrationshuntergrund“, und auf den Straßen sind immer mehr Frauen und Mädchen mit Kopftuch zu sehen.

Aber das stört den Noch-Bürgermeister nicht. Im Gegenteil, gegenüber dem „Standard“ zeigte sich Häupl als Freund des Symbols der Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt: „Die muslimischen Mädchen mit den Kopftüchern, die gekommen sind, sind heute eher eine Bereicherung des Stadtbildes.“ Somit ist klar, dass der SPÖ-Mann ein Gegner des Kopftuchverbotes ist, wie es die türkis-blaue Bundesregierung an den Schulen als Maßnahme gegen die Islamisierung umsetzen will.

Auch sonst zeigt sich Häupl, dessen SPÖ in Wien immer mehr einheimische Wähler den Rücken kehren, als Ausländer- und Einwandererfreund. So spricht sich der Bald-nicht-mehr-Bürgermeister bei der Mindestsicherung gegen eine Trennung zwischen Österreichern und „Menschen mit Flüchtlingsstatus“ aus, weil das „zynisch und menschenverachtend“ sei. Nicht zuletzt wegen der großzügigen Förderungen für Ausländer und Einwanderer hat sich der Schuldenstand Wiens während Häupls Amtszeit vervielfacht und liegt mittlerweile bei 7,3 Milliarden Euro.

Klare Worte zu Häupls Äußerungen findet übrigens Johann Gudenus. Der geschäftsführende Obmann der Wiener Freiheitlichen spricht von Realitätsverlust“ und davon, dass das Outing des scheidenden Bürgermeisters letztendlich zu dessen gesamter Amtszeit und zu den Zuständen passe, die er nun der Wiener Bevölkerung überlässt. Denn „dank Häupl und seiner SPÖ ist Wien überfremdet, überschuldet und von Missständen überschwemmt“, erklärt Gudenus.

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