Zuerst beklagt sich Arndt Kirchhoff, der Vizepräsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), dass in den kommenden Jahren bei den bundesdeutschen Autoherstellern aufgrund von Pensionierungen 130.000 Stellen wegfallen würden, und hat dann die Lösung parat: Die ins Land strömenden illegalen Einwanderer, die vom politischen und medialen Establishment gemeinhin als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden, sollen die angeblich entstehende Lücke füllen.

Kirchhoff und Co. scheint es jedoch weniger um Facharbeiter zu gehen, sondern um Billigarbeitsplätze. Wie nämlich namhafte Wirtschaftsforschungsinstitute warnen, ist die Analphabetenrate unter den Neuankömmlingen besonders hoch, womit eine Vielzahl von Problemen vorprogrammiert sind.

Aussagen wie jene Kirchhoffs legen darüber hinaus die Vermutung nahe, dass für multinationale Konzerne – zu denen auch die bundesdeutschen Autobauer zu zählen sind – das Gewinnstreben wichtiger ist als das Wohlergehen der eigenen Volkswirtschaft. Interessent wäre in dem Zusammenhang zu erfahren, wie die VW-Eigentümerfamilien Piech und Porsche ihre Beziehung zur eigenen Volkswirtschaft sehen.

 

A. M.

 

 

(Bild: wikimedia.org)