Wo Grün (mit-)regiert, ist die Verschwendung von Steuergeld für extrem linke Projekte vorprogrammiert. Somit überrascht es nicht, dass das Land Tirol die „Feministische FrühlingsUni“ in Innsbruck, die vom 13. bis 16. Mai stattfindet, mit 15.050 Euro subventioniert. Weitere Unterstützer sind die Österreichische Hochschülerschaft sowie das „Büro für Zukunftsfragen“ des Landes Vorarlberg – im „Ländle“ gibt es wie in Tirol eine schwarz-grüne Landesregierung.

Und worum geht es nun bei der „Feministischen FrühlingsUni“ (FFU’16)? Auf der Internetseite dieses kulturmarxistischen Projekts ist unter anderem zu lesen: „Die FFU’16 soll den Teilnehmer*innen* ermöglichen, einen Raum zu gestalten, der nicht den gesellschaftlichen patriarchalen diskriminierenden hierarchischen Strukturen unterliegt und diese nicht re_produziert.“ In der Beschreibung eines Arbeitskreises wird etwa beklagt, dass historische Themen auf „heterosexuelle Männer zentriert sind“. Hingegen würden „Frauen, Lesben und Trans*Personen auf Grund ihres Geschlechtes, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Selbstdefinition zumeist aus der offiziellen Geschichtsschreibung ausgeschlossen.“

Überhaupt werden bei der „Feministischen FrühlingsUni“ wahrlich weltbewegende Dinge wie „Klettern & Alpinismus aus einer Frauen- und Geschlechterperspektive“ thematisiert. Schließlich seien „die Leistungen von Bergsteigerinnen und Kletterinnen jahrzehntelang unsichtbar gemacht und geschmälert“ worden. Nicht minder bedeutsam ist die „Toilet Revolution“. Schließlich würden öffentliche Toiletten, ob in Lokalen, Universitäten oder auf Flughäfen, „eine der letzten ausdrücklich nach Geschlecht segregierenden Räumlichkeiten darstellen“ und die Benutzer zwingen „sich für eine der beiden möglichen Geschlechtszuweisungen zu entscheiden“.

Kritik an der Subventionierung für diesen feministischen Schwachsinn kommt von der freiheitlichen Frauensprecherin Carmen Schimanek. Die Nationalratsabgeordnete weist zu Recht darauf hin, dass „das Geld für die Unterstützung von Alleinerzieherinnen, die es auch unter den Studenten häufig gibt, viel besser angelegt wäre“.

 

[Text: B. T.; Bild: FFU 16]