Irgendwie erinnert die Größe der Berliner Regierung an die Sowjetunion. Die neue Berliner Stadtregierung leistet sich, wie „Spiegel online“ berichtet, neben dem regierenden Bürgermeister und zehn Senatoren den Luxus von sage und schreibe 25 Staatssekretären. Aber das ist kein Wunder, schließlich gibt es in der deutschen Hauptstadt eine rot-rot-grüne Regierung, die Linkspartei, also die Nachfolger der mit der Sowjetunion verbündeten DDR-Kommunisten sitzen mit am Regierungstisch.

Die 25 Staatssekretäre, deren Aufgabe die Unterstützung der Senatoren ist, ist insofern beachtlich, weil sich das Bundesland Nordrhein-Westfalen, das etwa fünfmal so viele Einwohner hat wie Berlin, nur 16 Staatssekretäre leistet. In Bayern, wo die christkonservative CSU regiert, findet man mit nur sechs Staatssekretären das Auslangen.

Keine Rolle für die linke Stadtregierung spielt, dass Berlin auf einem Schuldenberg von rund 60 Milliarden Euro sitzt. Und ohne Zuschläge kosten die 25 Staatssekretäre die Hauptstadt im Jahr 2,67 Millionen Euro. Hinzu kommen dann noch Personal wie Referenten und Büroleiter sowie Dienstwagen und Altersversorgung. Offenbar geht es den drei linken Parteien darum, ihre Günstlinge auf Kosten der Steuerzahler mit wohldotierten Posten zu versorgen. 13 Staatssekretäre stellt die SPD, jeweils sechs Grüne und Linkspartei. Ein Staatssekretär erhält ein Bruttogehalt von 8.900 Euro im Monat.

 

[Text: B. T.; Bild: Zairon/wikimedia.org]