Eine interessante Unterstützung erfuhr Viktor Orban für seine Kampagne gegen die Bestrebungen des nach den USA ausgewanderten Ungarn George Soros. Orban macht Soros für die Masseneinwanderung nach Europa aus Asien und Afrika verantwortlich. In ganz Ungarn lässt die Regierung dies plakatieren.

Der Text unter dem Bild des lächelnden Soros lautet in der Übersetzung: „Die illegale Migration wird von 99 Prozent abgelehnt. Lassen wir es nicht zu, dass Soros am Ende lacht.“ Laut Orban ist Soros für die Flüchtlingskrise der letzten zweieinhalb Jahre verantwortlich, und er plane noch weitere, noch größere Invasionen. „Soros sei eine Gefahr für den Frieden und die Zukunft Europas“, so das „Credo“ des ungarischen Ministerpräsidenten.

Nachdem Soros Jude ist, wird Orban Antisemitismus vorgeworfen. Doch siehe da, ausgerechnet aus Israel bekommt er für seinen Kampf gegen den Börsenspekulanten Unterstützung.

Auch der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, der Orban nächste Woche in Budapest besuchen wird, führt einen Feldzug gegen Soros. Ähnlich wie die Ungarn mit ihren Gesetzen gegen die Soros-Universität in Budapest und einzelne NGOs wollen auch Netanjahu und seine Likud-Partei Gesetze gegen Soros und seine NGOs beschließen.

Ihnen ist wohl auch nicht ganz geheuer, was hier mit Europa geschieht. Eine EU, die unter starkem islamischem Einfluss steht, kann Israel schließlich nicht einerlei sein.

 

[Text: W. T.; Bild: ZZ-Archiv]