Ein schwerer Verdacht gegen die Polizei Sachsen steht im Raum. Hat sie eine Vergewaltigung nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt, weil der Täter ein 18-jähriger Syrer war, der vor drei Jahren als „Schutzsuchender“ in die Bundesrepublik gekommen war? Erst am Montagvormittag, zwei Tage nach der Tat, bestätigte die Polizei die Nationalität des Syrers, der am Samstagnachmittag in einem Keller in Chemnitz eine ihm flüchtig bekannte 15-jährige Deutsche vergewaltigt haben soll. Das Mädchen wurde bei dem Sexualverbrechen so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus operiert werden musste, gegen den Kulturbereicherer aus dem Orient wurde Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen.

Am Samstagabend wurde in Chemnitz zudem eine 23-jährige Deutsche Opfer einer Vergewaltigung. Über dieses Verbrechen, bei dem der mutmaßliche Täter ein 46-jähriger Deutscher ist, informierte die Polizei bereits am Sonntagvormittag.

Laut Polizeisprecherin Jana Kindt hätte bei den unterschiedlichen Veröffentlichungszeiten die Nationalität der mutmaßlichen Täter keine Rolle gespielt. Angeblich sei deshalb über die zweite Vergewaltigung informiert worden, weil es um die Suche von Zeugen gegangen sei. Wie Medien berichten, sei die Chemnitzer Polizei allerdings nur bedingt bereit gewesen, Details über die Vergewaltigung der 15-Jährigen preiszugeben. Transparenz sieht allerdings anders aus.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Sandro Schmalfuß; Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE]