Unter er den sogenannten „Flüchtlingen“ befinden sich doch nicht so viele gut ausgebildete Ingenieure, wie die „Refugees welcome“-Fraktion stets behauptet. Wie die aktuellen Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) zeigen, waren Ende Juli 25.158 anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte entweder arbeitslos gemeldet oder befanden sich in Schulungen. Gegenüber Juli 2015 bedeutet das einen Anstieg von 46,2 Prozent! Besonders stark von der Einwanderung ins Sozialsystem betroffen ist Wien – in der Bundeshauptstadt leben zwei Drittel (16.731 bzw. 66,5 Prozent) aller arbeitslosen Asylanten bzw. subsidiär Schutzberechtigten.

Die Zahlen des AMS bestätigen auch, dass vor allem junge, schlecht ausgebildete Männer nach Österreich kamen. Demnach waren drei Viertel (18.892) der arbeitslos gemeldeten Asylanten Männer, und die Gruppe der bis 25-Jährigen stellt 56 Prozent (rund 14.000 Personen). Was die Herkunftsländer betrifft, liegt Syrien mit 44 Prozent klar vorn, gefolgt von Afghanistan (18 Prozent) und Russland (zwölf Prozent).

Auch andere Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die stattfindende Einwanderung ins heimische Sozialsystem: So bezogen Ende Juli 69,4 Prozent der vorgemerkten Asylanten (17.478 Personen) die sogenannte bedarfsorientierte Mindestsicherung, von denen rund 3.100 auch einen bereits erworbenen Leistungsanspruch des AMS bezogen. 14.378 Asylanten bestritten ihren Lebensunterhalt ausschließlich aus der Mindestsicherung, lebten also auf Kosten der Allgemeinheit.

Äußerst niedrig ist hingegen die Zahl der Asylanten die einen Arbeitsplatz finden. Von jenen, die 2015 in Österreich Asyl oder sogenannten subsidiären Schutz erhielten und die in den letzten 18 Monaten auch eine Beschäftigung gesucht hatten, fanden gerade einmal 10,1 Prozent eine Arbeit. Die gut ausgebildeten Facharbeiter, die Österreich angeblich so dringend benötigt, scheinen sich unter den „Flüchtlingen“ kaum zu finden.

 

[Text: B. T.; Bild: Official U.S. Navy Page/wikimedia.org]