Wie hilflos und mittlerweile auch lächerlich sich unsere Regierung in der Flüchtlingspolitik verhält, zeigt die absurde Auseinandersetzung um die Bezeichnung der baulichen Grenzsicherung im Süden unseres Landes. Während Kanzler Faymann auf keinen Fall von einem Grenzzaun sprechen möchte, redet die Frau Innenminister Mikl-Leitner von einem „Zaun mit einem Tor“. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner faselte von einem Projekt, das eine koordinierte Vorgangsweise ermöglichen soll, die verhindere, dass die Menschen glauben, dass es sich um einen total „offenen Grenzübergang" handle, wo jeder darüber spaziert, wo jeder auf die Autobahn geht.

Deshalb wäre es vielleicht klug, gleich von einer Leitplanke zu sprechen, denn über die kann man leicht hinweg springen. Sie ist kein Zaun und ein technisches Hindernis allemal. Zur Bewachung könnte man ja dann ein paar als Polizisten verkleidete Gartenzwerge aufstellen. In Wirklichkeit ist es auch vollkommen egal, wie immer sie das Ding nennen werden. Solange die Exekutive mit Unterstützung des Heeres nicht mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet wird, wird das alles nichts nützen. Nur wenn der Staat sich wieder seines Gewaltmonopols besinnt, wird die Invasion der angeblichen Flüchtlinge aufhören. Mit Reden alleine wird man da wenig erreichen.

Zu lange haben wir den zu allen bereiten Männern gezeigt, dass wir uns alles gefallen lassen und dabei auch noch willkommen sagen. Zu verantworten haben das, was kommen wird, aber nicht nur die zögerliche und unfähige Politik, sondern vor allem auch die linksverseuchten Medienklüngel und Gutmenschenbanden diverser NGO`s, die den Auswanderungswilligen der ganzen Welt suggerieren, wir würden alle mit offenen Armen empfangen. Die Einladung hat nicht nur die verwirrte Frau Merkel ausgesprochen, sondern sie wird täglich von unseren etablierten Medien wiederholt.

 

 

Text: H. W.
Bild: ÖVP/Jakob Glaser