Wer erinnert sich noch an den Fall des „Berliner U-Bahn Treters“? Im Oktober des letzten Jahres ging ein Video durch das Internet, worin eine junge Frau in der Berliner U-Bahnstation Hermannstraße brutal eine Treppe hinuntergetreten wurde. Der Täter, der 28-jährige Bulgare ziganer Herkunft Svetoslav Stoikov (wie die „Bildzeitung“ berichtete) trat der Frau unvermittelt in den Rücken, worauf sie über mehrere Stufen hinabstürzte, sich aber glücklicherweise „nur“ den Arm brach – der Sturz hätte auch tödlich enden können.
Aufgrund des Tatgeschehens, von hinten gegen ein völlig argund wehrloses Opfer, hätte auch das Merkmal der Heimtücke für versuchten Mord angenommen werden können, aber die Justiz zog die Samthandschuhe an. Angeklagt wurde der Angehörige des fahrenden Volkes wegen gefährlicher Körperverletzung – Höchststrafe zehn Jahre –, das Urteil betrug schließlich, frühere Exhibitionismusdelikte miteingerechnet, für Svetoslav (der übrigens amtsbekannt ist) zwei Jahre und elf Monate. Strafmildernd war offenbar die Tatsache, dass er alkoholisiert und auf Drogen war. Hinzu kam, dass er stirnhirnkrank wegen eines Autounfalls vor neun Jahren war, außerdem Analphabet und kein Deutsch sprechend. Laut psychiatrischem Gutachten sei er mit einem IQ von 67 auch deutlich intelligenzgemindert, laut WHO liegt in Deutschland der Schnitt bei 105. Somit dürften dermaßen milde Urteile in Zukunft noch deutlich zunehmen. Immerhin muss man ja Rücksicht auf Merkels Gäste und „Fachkräfte“ nehmen. Denn betrachtet man eine Auswahl der durchschnittlichen Intelligenzquotienten nach Ländern gemäß WHO, dürften strafmildernde Gründe durch Analphabetismus, Traumatisierung und Intelligenzminderung häufiger werden: „Kamerun 64, Chad 68, Somalia 68, Niger 69, Äthiopien 69, Botswana 70, Sudan 71, Mali 74, Ägypten 81, Algerien 83, Libyen 83, Oman 83, Syrien 83, Marokko 84, Nigeria 84, Afghanistan 84, Pakistan 84, Iran 84, Saudi-Arabien 84, Jemen 85, Irak 87 …“

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