Die unter dem Deckmäntelchen des Asylwesens stehende Masseneinwanderung in die Bundesrepublik Deutschland stellt auch das Schulwesen vor große Herausforderungen. Vor allem gilt es, die Qualität des Unterrichts zu sichern, was alles andere als einfach ist. Denn zu viele Ausländerkinder in einer Schulklasse senken das Leistungsniveau. Diese alte Weisheit wurde nun von Heinz-Peter Meidinger, dem Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbandes, der 90.000 Gymnasiallehrer vertritt, bestätigt.

Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Meidinger in aller Deutlichkeit: „Schon wenn der Anteil von Kindern nicht deutscher Muttersprache bei 30 Prozent liegt, setzt ein Leistungsabfall ein. Dieser wird ab 50 Prozent dramatisch.“ Die Welle von illegalen Einwanderern belastet die bundesdeutschen Steuerzahler auch im Bildungsbereich. Nach Angaben des Chefs des Philologenverbandes sind bis zu 25.000 zusätzliche Lehrer notwendig, um den Zustrom von Asylantenkindern zu bewältigen.

Allerdings gibt es dabei ein großes Problem: Derzeit sind in der Bundesrepublik nur knapp 11.000 Lehrer arbeitslos gemeldet, und viele weitere sind nicht mehr als Pädagogen, sondern in anderen Bereichen tätig. Ob es gelingen wird, letztere mit einer „gezielten Werbekampagne“ zurückzugewinnen, muss sich erst zeigen. Vielmehr ist zu befürchten, dass das allgemeine Niveau in deutschen Schulen sinken wird.

 

 

Text: B. T.
Bild: Metropolitan School/wikimedia.org