Godiva Chocolatier ist ein 1926 gegründeter Schokoladenhersteller in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Zum Kerngeschäft des Unternehmens zählen Pralinen, und diese sorgen nun für Aufsehen. Allerdings nicht wegen ihres Geschmacks, sondern aufgrund der Tatsache, dass Godiva angekündigt hat, keine mit Likör gefüllten Pralinen mehr herzustellen. „Die Strategie ist, unsere Produkte jedermann anzubieten, und Pralinen mit Alkohol sind nur für Erwachsene“, sagte der Kommunikationsmanager von Godiva.

Was er hingegen verschweigt, ist, dass mit Likör gefüllte Pralinen auch nichts für gläubige Mohammedaner sind. Und hierin dürfte der wahre Grund für die Entscheidung des Unternehmens liegen. Denn 2007 wurde Godiva von der türkischen Yildiz Holding übernommen. Einige belgische Medien sind daher der Überzeugung, dass die Produktion von alkoholfreien, also islamischen Glaubensvorschriften entsprechenden Pralinen dazu dient, „moslemische Kunden zufriedenzustellen“.

Weil der Entschluss des Chocolatiers, nur mehr „Halal“-Produkte zu erzeugen, ein weiteres Anzeichen der voranschreitenden Islamisierung Belgiens ist, werden in sozialen Netzwerken nun Boykottaufrufe gegen Godiva laut. „Sehr schlecht, dass Godiva nicht mehr belgisch ist“, schrieb ein Nutzer auf Facebook, während ein anderer meinte, er werde „nicht mehr türkische Schokolade“ essen.

 

[Text: B. T.; Bild: Kreecher/wikimedia.org]