Jeder zehnte Asylant, der nach Deutschland kommt, leidet an Tuberkulose (Tbc), und davon wiederum zwei Prozent an der behandlungspflichtigen offenen Tuberkulose. Von letzterer sind heuer 8.000 bis 10.000 Personen, die in die Bundesrepublik kommen, betroffen. Diese erschreckenden Zahlen nannte gestern Ralf Mütterlein, ärztlicher Leiter einer bayerischen Lungenklinik, im „Spiegel TV“ auf RTL.

Die bundesdeutsche Bevölkerung ist damit nicht nur einem erheblichen Gesundheitsrisiko ausgesetzt, sondern auch einer gewaltigen finanziellen Belastung. So betragen laut Mütterlein die Behandlungskosten „schon mal 10.000 bis 12.000 Euro im Monat“, und der Zeitraum der Behandlung läuft sich auf 18 Monate. Somit sind mit Kosten von rund 200.000 Euro pro Patient zu rechnen, wie der Klinikchef erklärt. Außerdem berichtete Mütterlein von einem „Tbc-Tourismus“ nach Deutschland, wo sich Kranke aus aller Herren Länder auf Kosten der deutschen Steuerzahler und Sozialversicherten behandeln lassen.

Unter den Tbc-kranken Ausländern, die in der geschlossenen Klinik untergebracht sind, kommt es immer wieder zu ethnisch und/oder religiös motivierten Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen Moslems und Christen, wie in dem Bericht von „Spiegel TV“ zu erfahren war. Auch stehen Angriffe auf das Pflegepersonal auf der Tagesordnung, weshalb es regelmäßig zu Einsätzen der Polizei und des spitalseigenen Sicherheitsdienstes kommt. Und wäre all das noch nicht genug, zeigen sich einige Ausländer, die auf Kosten der Allgemeinheit in der bayerischen Spezialklinik behandelt werden, auch noch undankbar. So meckerte ein Nigerianer vor laufender Kamera, weil er zu seinem Mittagessen angeblich eine „schlechte Sauce“ bekommen hätte.

 

 

Text: A. M.

Bild: Janice Carr/wikimedia.org